Gemeinsam Buch?

So ein Buch ist etwas Schönes. Aber es kann einem auch gehörige Kopfschmerzen bereiten. Selbst wenn es eigentlich fertig geschrieben ist sind viele Entscheidungen zu treffen. Unter anderem: wie finanziere ich das Buch?

Ich könnte den klassischen Weg gehen und mir einen Verlag suchen. Die würden, wenn ich denn überhaupt einen finde der mein Buch verlegen möchte, mir da sicher viel Arbeit und auch Kosten abnehmen. Ich bekäme einen Teil des Verkaufserlöses und hätte sicher weniger Sorgen. Aber möchte ich das? Ich würde wahrscheinlich die Kontrolle über meine Texte und das was ich damit aussagen möchte abgeben. Wer sagt mir das der Lektor aus meinem Buch nicht irgendwas macht was ich nicht möchte? Kurzum: Ich habe irgendwie Angst dass mein Baby hinterher irgendwie nicht mehr von mir ist.

Die Alternative ist: Selber machen bzw. organisieren. Da wäre also ein Lektor, jemand der sich um das Cover kümmert, jemand für den Klappentext, einen Fotografen für ein gescheites Foto von mir und natürlich auch die Werbung bzw. Pressearbeit. Die Liste ist fast unendlich lang. Einen Lektor habe ich schon gefunden und ich weiß dass er liebevoll und achtsam mit meinen Texten umgeht. Und auch wenn er mir einen Freundschaftspreis macht: Arbeit will und soll natürlich auch bezahlt werden. Und da kommen wir zu meinem Problem: Ich bin derzeit einfach nicht in der Lage die Kosten für mein Buch alleine zu stemmen. Ich habe lange überlegt welche Lösungen es für dieses Problem geben kann. Ich könnte das Stück für Stück bezahlen. Immer so wie ich gerade in der Lage bin. Resultat wäre dann aber auch: Bis das Buch auf den Markt kommt könnte es noch ziemlich lange dauern.

Kredit aufnehmen ist eher aussichtslos. Welche Bank finanziert schon ein Erstlingswerk ohne Verlag und eher wenig Potential zum Bestseller?

Mir schwirrt, gerade auch weil mein Lektor dieses Jahr seine Zeitschrift so finanziert hat, schon länger das Thema Crowdfunding durch den Kopf. Anfangs dachte ich: Schaffst Du nie. Nachdem aber eine tolle Schweizer Autorin ihren Krimi innerhalb von sagenhaften 12 Tagen mit Crowdfunding finanziert hat, sehe ich das doch wesentlich positiver.

Und nun seid ihr gefragt! Keine Angst: Ihr sollt hier noch nichts finanzieren. Aber ich möchte wissen wie ihr zu der Idee des Crowdfunding bei meinem Buch steht und was meine Leser sich für „Belohnungen“ im Falle einer Spende so wünschen würden.

Als Belohnungen schweben mir folgende Dinge vor (erst einmal ohne genaue Preise):

Das gedruckte Buch

Eine namentliche Erwähnung im Buch als Dankeschön für die Unterstützung

Das Crowdfunding Bundle: Mein Buch und das eBook von „Lavinia Morgan“

Das ultimative Crowdfundung Bundle: Mein Buch, das eBook Lavinia Morgan und eine Ausgabe der Zeitschrift „Shift“ Alles Projekte die mit Crowdfunding möglich wurden und an denen ich mich auch als Unterstützer selbst beteiligt habe.

Und jetzt seid ihr gefragt: Was würdet ihr euch als Belohnung wünschen? Was haltet ihr von meinen Ideen? Und wäre Crowdfunding überhaupt eine Option für euch?

Ich freue mich auf eure Ideen und Kommentare.

Zum Schluss noch ein kleiner Zusatz unter dem Motto „Gemeinsam Stark“

Gerade gab es ja eine schlimme Naturkatastrophe in den Philippinen und dort wird viel Geld gebraucht. Verglichen damit ist die Finanzierung eines Buches natürlich ein Luxusproblem.  Ich hatte offen gesagt sogar Sorge, dass mein Blogpost im zeitlichen Zusammenhang falsch verstanden werden könnte. Daher möchte ich meine Leser auch bitten: Wenn ihr es euch leisten könnt spendet an eine Hilfsorganisation eures Vertrauens.

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49 Antworten zu Gemeinsam Buch?

  1. Thomas Kummer schreibt:

    Crowdfunding .. finde ich eine sehr gute Idee.

  2. Charly Schwarzer schreibt:

    Die Idee mit dem Crowdfunding finde ich gar nicht so übel. Leider fehlt mir in dieser Beziehung jede Erfahrung, um Dir da einen sinnvollen Tipp zu geben, aber ich hoffe dass das klappt!
    Bin im Geiste bei Dir und wünsche Dir nur das Beste für Dein Vorhaben.😀

  3. schizoiert schreibt:

    Ich finde es gut, das Buch als Belohnung zu bekommen. Aber die namentliche Nennung wäre auch nicht schlecht. Vielleicht kann man das ab größeren Beträgen kombinieren?

    Ich habe auch ein Buch geschrieben und möchte es veröffentlichen. Ich habe viel über das wie nachgedacht und habe einer Verlag gefunden, der es gratis macht, aber all die Einnahmen behält ich denke, ich werde dem mal ein Exemplar schicken und schauen, was er dazu sagt. Schließlich muss ich mit meinem Buch nicht zwingend Geld machen. Vielleicht wäre das auch für dich eine Option?

    • quergedachtes schreibt:

      Ja natürlich kann man das kombinieren. Mir geht es auch weniger um die Einnahmen aus dem Buch, aber das ein Verlag alle Einnahmen behält ist in meinen Augen unseriös. Jeder seriöse Verlag hat Autorenverträge in denen die Autorenanteile pro Buch festgelegt sind. Und jeder seriöse Verlag trägt normalerweise auch alle Kosten fürs Lektorat, den Druck, Werbung usw. Man gibt dann eben nur sein Baby ein wenig aus den Händen.

    • quergedachtes schreibt:

      Ich meine mal gesehen zu haben das die Bücher sehr teuer verkauft werden. Sabine von aspergerfrauen hat ja über Bloggingbooks veröffentlicht. 170 Seiten kosten da 34 Euro. Mein Buch wird 250 Seiten haben. Und dieser Umfang liegt meistens bei 40 Euro und mehr.
      Das möchte ich meinen Lesern eigentlich nicht zumuten.

  4. Thomas Kummer schreibt:

    Ich sitze gerade in meinem Arbeitszimmer, es läuft von DVD eine Folge von Hawaii 5-O und niemand da, der mich aufhält, ausbremst oder sonst wie in Schach hält ..

    Also, kann ich meine Idee, die mir so durch den Kopf geistert, mal auf das virtuelle Papier bringen …

    Wie ich das hier so lese .. und meine Gedanken mein Hirn überfluten, denke ich bei mir: was wäre wenn …

    Was wäre wenn,….

    Wenn es einen Verlag geben würde, der von Asperger-Autisten geleitet wird, der für Asperger-Autisten ist .. und sich auf Bücher von und für Asperger-Autisten kümmern würde …

    Wir leben zum Glück bereits im Zeitalter von Smartphones, Tablets und .. man lese, höre und reisse die Augen auf: E-Books …

    Es ist klar, dass der Verlag natürlich nicht nur von Aspies alleine geleitet werden kann, sondern es sicher auch den einen oder anderen Normalen braucht ..

    Dann wäre da noch: E-Books .. die könnte man über einen eigenen E-Shop verkaufen … oder über einen E-Shop, den man bei Amazon, E-Bay oder Ricardo eröffnet … die Leute bezahlen per Kreditkarte und können das Teil gleich runterladen .. und wenn gewünscht, erhalten sie auch ein gedrucktes Exemplar …

    • quergedachtes schreibt:

      Die Frage wäre dann aber auch: Hätte so ein „Aspie“Verlag eine Chance an dem hart umkämpften Markt?
      Mein Buch wird, wenn ich es über BoD veröffentliche, auch als eBook erscheinen. Das ist gesetzt🙂

      • Thomas Kummer schreibt:

        Ob er eine Chance hat?

        So was aber auch … ich habe meinen Hellseher-Kurs leider noch nicht abgeschlossen.

        Ich persönlich würde es begrüssen, es gäbe so einen Verlag, von dem ich wüsste, dass die Bücher von Aspies gelesen und abgesegnet sind. Es ist ja nicht immer ganz einfach gute Bücher über dieses Thema zu finden.

        • quergedachtes schreibt:

          Ich denke aber das genau hier der Knackpunkt liegt. Jeder sieht die Thematik ja ein wenig anders. wenn Autisten Bücher über Autismus absegnen würden gäbe es wohl kaum welche. Auch kaum welche von Autisten geschriebene.

        • Sarah schreibt:

          Es gibt schon einen Verlag mit Aspies – zwar nicht nur Aspies, aber auch. Er existiert noch nicht so lange und ich weiss nicht, ob er wettbewerbsfähig ist…
          http://www.autismusverlag.ch

  5. politgirl schreibt:

    Hallochen, bevor ich länger nachdenke , mir ist nicht klar um was für ein Buch es sich handeln soll bzw. dessen Einordnung. Ratgeber? Autobiographie? Oder ein Roman oder eine fiktive Geschichte? Erzähl doch mal. LG Doreen

    • quergedachtes schreibt:

      Das Buch setzt sich aus den Inhalten dieses Blogs zusammen. Ratgeber im klassischen Sinne will und soll es nicht sein. So etwas bekommt dann schnell einen Touch von „Bedienungsanleitung“. Das kann und will ich nicht leisten.
      Autobiographie? Gibt es schon so viele. Nachteil ist auch: Sie zeigt nur eine ganz individuelle Sicht auf den Autismus der beschriebenen Person.
      Mein Anliegen ist es über Autismus zu informieren. Natürlich auch mit eigenen Erlebnissen aber eben nicht durchgehend mit meiner Person bzw. an meine Person verknüpft.
      Ich würde das Buch also als Sachbuch über Autismus mit persönlichem Touch bezeichnen.

  6. michael schreibt:

    Hallo,
    genau, es ist die Zeit von eBooks. Man muss für Bücher nicht mehr hunderte Euro bezahlen oder die Käufer abzocken wir bei bloggingbooks – die teuren Bücher kauft nachher doch keiner und das bringt einen Autor auch nicht weiter. Denn es ist doch schade, wenn man pro Buch vielleicht 10 Euro verdient, aber nur 2 verkauft, weil sie so teuer sind. Dann lieber 100 günstige Bücher verkaufen und pro Buch 2,50 verdienen.

    Wer ein eBook zum Thema Autismus veröffentlichen möchte, kann sich gern an mich wenden. Ich mache das aus Spass an der Sache, es kostet den Autor nichts und er wird natürlich am Umsatz beteiligt (und zwar mehr, als es andere Verlage tun!). Aber ein „echter“ Lektor und ein „echtes“ Buch in den Händen ist natürlich etwas anderes, den Anspruch erhebe ich nicht. Das die eBooks professionell sind, kann man an den eBooks von Temple Grandin u.a. sehen, die ich auch verlege – aber hier waren Lektoren etc. auch schon vorher dran.

    Crowdfunding/ Definition aus Wiki: „Für diese Leistung erhält der Crowdfunder eine Gegenleistung, die verschiedene Formen annehmen kann (z. B. Rechte, Geld, Sachleistungen), aber stets einen monetarisierbaren Wert hat. Darüber hinaus kann die Gegenleistung einen ideellen oder altruistischen Wert besitzen.“
    Bei einem Buch bin ich mir nicht wirklich sicher. Ich denke, der erste, der es versucht, hat eine Chance im Autismusbereich – aber mit Büchern ist nun mal nicht wirklich Geld zu verdienen, daran sollte keiner glauben. Sondern es ist schön und macht Spaß – und macht viel Arbeit.

    Tatsächlich gibt es einen „Aspie-Verlag“ schon, in der Schweiz (http://www.autismusverlag.ch), ein paar NT´ler sind auch dabei, aber überall sind schließlich verschiedene Menschen dabei, die Frage ist der Fokus oder die Idee dahiner.

    Also: versuche es, wenn die Summe überschaubar ist (hängt ja von Auflage und Gestaltung ab). Ich drücke Dir die Daumen.

    Gruß
    Michael

  7. Amy schreibt:

    Bin dafür & dabei – ich mag die Option, für die Beteiligung ein Buch zu bekommen! Ich glaube, das hatten wir auf Twitter vor ner Ewigkeit auch schon mal besprochen🙂 Andere Anreize brauche ich nicht unbedingt. Mein Name muss nicht genannt werden, Zeitschriften oder andere Bücher kaufe ich mir, wenn ich sie haben möchte, selbst.

  8. quackdum schreibt:

    Das Problem beim Crowdfunding sind die möglichen Payment-Optionen – nicht jeder Anbieter bietet das an, was man als Funder bereit ist zu akzeptieren. Beispiele:
    Kreditkarte: nein lege ich mir nicht zu (ist aber die einzige Möglichkeit bei Kickstarter)
    Paypal: aufgrund zahlreicher negativer Vorfälle (einfach mal googlen) gibt es viele Leute, die sehr ungern per Paypal bezahlen (aber z. B. Indiegogo bietet nur Kreditkarte und Paypal an; siehe http://support.indiegogo.com/entries/22555611-Wie-kann-ich-einen-Kampagnenbeitrag-leisten- ),
    Angenehmere Möglichkeiten wie Überweisung oder – noch viel besser – Lastschrift (wohlgemerkt: Lastschrift ohne Paypal) werden von den beiden großen Anbietern Kickstarter und Indiegogo nicht angeboten. Auf der anderen Seite: es mag kleinere Anbieter geben, die dies ermöglichen – aber diese haben eine viel kleinere Reichweite.

    Daher wäre mein viel pragmatischer Vorschlag: richte ein Konto ein, auf das man überweisen kann und schreib ein kleines Programmskript, dass der Nutzer webbasiert ein Funding-Level auswählen kann und nach Auswahl des Funding-Levels eine Email mit einer Überweisungs-Aufforderung schickt. Allerdings würde ich eine Wette darauf setzen, dass es irgendwelche rechtlichen Hindernisse hier gibt.

    • quergedachtes schreibt:

      Also ich bin am überlegen, wenn es denn Crowdfunding wird, zu http://www.100-days.net zu gehen. Dort kann man z.B. auch in Schweizer Franken an einem Projekt teilnehmen. Deutsche können allerdings wirklich nur per KK oder PayPal zahlen.
      Ich schaue mich auf jeden Fall nochmal um. Eine kleine Reichweite ist nicht so schlimm, ich denke die meisten der Sponsoren werden sowieso aus dem Kreis der Leser meines Blogs kommen.

      Ich bin ja noch in der Idee Sammelphase, es ist also noch nichts festgeschrieben🙂

  9. Meike schreibt:

    Hi!
    Hm…Crowdfounding – irgendwie eine gute Idee, das sagt mir mein Gefühl, so ganz spontan. Habe mich aber noch nie wirklich intensiv damit beschäftigt.
    Vielleicht ist das ja auch was für dich: http://www.autoren-service.com/
    Ich habe mich, als die „wie-wo-veröffentlichen-Frage“ anstand, einfach mal dort gemeldet. Zunächst war ich noch unsicher, weil mir die Webseite nix sagte. Aber ich bin wirklich angenehm überrascht worden. Dahinter stehen erfahrene Autoren, die dir Tipps geben, Möglichkeiten aufzeigen und ggf. auch günstig Kontakte organisieren zu Cover-Designern o.ä. Ich hab da ne Email hingeschrieben und schwupps rief mich ein Autor zurück. Das war aufregend, damit hätte ich gar nicht gerechnet. Mein Buch (nicht über Asperger) wird – dank deren Hilfe – Anfang 2014 erscheinen (Esch Verlag).
    Hm…dann fällt mir noch das hier ein (auch nicht umsonst, aber immerhin eine Möglichkeit): http://www.tredition.de/
    Liebe Grüße!
    Meike

  10. Anita schreibt:

    Hallo Aleksander,

    hast Du evtl. Kontakt zu den http://autworker.de/ ? Hajo Seng hat ja sein Buch auch verlegt und arbeitet dort mit. Vielleicht ergeben sich dadurch Kontakte.😉

    Da ich mir Sabine’s Buch auch gekauft habe, werde ich mir auch Deines kaufen. Aber falls Du den Weg über Crowdfunding machst, würde ich auch was geben. Einfach so.

    Weil ich die Idee gut finde, dass die Texte aus diesem Blog verlegt werden!

    Ich habe schon einiges an Büchern und Blogs gelesen. Dein Blog zeichnet sich durch Autenzitität, Lesbarkeit und viel Fingerspitzengefühl aus. Du erklärst aus vielen Perspektiven.

    LG Anita

  11. Crowdfunding – warum nicht? Keine Finanzierung hast Du jetzt schon. Du hast nichts zu verlieren.

  12. Thomas Kummer schreibt:

    Mir ist gerade noch etwas in den Sinn gekommen ..

    Ja, ausser meinen fünf Katzen ist niemand da, der mich bremsen oder gar aufhalten könnte🙂

    Folgendes:

    Wir wäre es mit folgendem:

    Du schreibst das Buch. So weit so gut.

    Aber alle wissen, dass es nicht im ersten oder zweiten Schritt fertig werden wird.

    So könnten die Käufer das Buch kaufen, mit der Option, dass sie für das ganze Buch zahlen, aber dieses in mehreren Schritten erhalten. Einmal zahlen, und die Teile 2, 3 und 4 (können natürlich mehr oder weniger Teile sein) bekommt der Käufer geliefert, sobald sie fertig geschrieben sind. Vielleicht bekommt der Käufer noch ein Goodie dazu, damit er weiss, dass es ernst gemeint ist.

  13. Thomas Kummer schreibt:

    Ach ja .. da fällt mir noch was ein:

    Sicher, auch wir Aspies sehen die Dinge nicht alle gleich .. nur, wenn es um Asperger-Autismus geht, diskutiere ich das doch lieber mit einem Aspie aus, auch wenn wir zu einem halben oder so Konsens kommen, als mit einem Normalo ..

    • quergedachtes schreibt:

      Damit nimmst Du aber jedem Nichtautisten die Chance a) Deine Meinung zu hören b) mit dir zu diskutieren und c)etwas zu bewegen.
      Man könnte auch sagen: So würde alles beim Alten bleiben….

  14. Anita schreibt:

    Und es gibt auch NT’s, die zB. Deine Seite sehr gerne und interessiert lesen.

    Die Innensichten sind so vielschichtig und so WICHTIG.

    Es ist im direkten Kontakt oft schwierig, etwas zu erklären. Es ausreichend genau zu erklären. Es kommt so oft zu Miss(T)verständnissen und ist anstrengend. Aber über den schriftlichen Weg ist vieles machbar und wird auch dankend angenommen!

    Ich in „gewzungener Maßen“ für meine Kinder oft im direkten Kontakt „unterwegs“ und bin sehr froh, wenn ich auf Bücher und Blogs verweisen kann. DAS erleichtert mir vieles.

  15. Mynios schreibt:

    Hajo ist bestimmt ein guter Tipp.

    Ich hätte noch jemanden an der Hand der bestimmt gerne mit einer Zeichnung das Cover beglücken würde.

    Hab im Moment keine Möglichkeit zu recherchieren, aber die Pledge Bank Kannste Dir mal anschauen.

  16. Andre Jaenisch schreibt:

    Guten Abend,

    Crowdfunding klingt super.
    Ich habe beispielsweise „Plus eins“ (http://philippsteuer.de/google-plus-buch/) mitfinanziert. Die Plattform war http://www.startnext.de/.
    Als Goodies würde ich mir wünschen, eine Widmung von dir zu haben🙂
    Oder als Unterstützer erwähnt zu werden.

    Du siehst auf der Projektseite auch noch die Abstufung: http://www.startnext.de/pluseins

    Netzpolitik.org experimentiert auch noch damit herum, wie man Bücher crowdfunden kann:
    https://netzpolitik.org/ueberwachtes-netz/

    Ich hoffe, es gibt dir einige Anregungen🙂
    Ich möchte gerne ein papiernes Buch haben. Bei eBooks muss ich immer an Amazon denken. Die haben ja schon mehrfach aus der Ferne Bücher bei Kunden entfernt <_<

  17. maedel schreibt:

    Ich kenne jetzt die Bedinungen bei startnext nicht. Ist bei dem Video, das man einstellen soll, zwingend die Person als Autor von nöten?
    Folgender Gedanke:
    Man könnte doch einen kleinen Film basteln. Zeichentrickmäßig. Es muss nicht mal animiert sein. Sprechblasen tun es auch. Vielleicht gibt es jemanden, der dir beim zeichnen helfen könnte. Fuchskind eventuell?

    Was das Crowdfunding angeht würde ich dich zu gerne unterstützen, da ich deinen Schreibstil sehr mag, aber leider kann ich mir das derzeit nicht leisten.

    • quergedachtes schreibt:

      Nein, man muss nicht persönlich auftreten. Die Sache ist einfach: Son Film basteln würde mich im Moment wahrscheinlich komplett überfordern😦
      Mach Dir keine Gedanken wegen dem Crowdfunding. Hilfreiche, nette oder aufbauende Kommentare sind auch eine super Unterstützung und ich schätze das sehr!

  18. Pingback: Bücher crowdfunden | Andre Jaenisch's Blog

  19. karl schreibt:

    Gedrucktes Buch? Bei Crowdfunding? Dann aber bitte nicht als alleinige Alternative. Ein eBook (natürlich DRM-frei (dazu zählen insbesondere auch unsichtbare Wasserzeichen), sonst reißt man damit keinen vom Hocker) hätte da schon einen gewissen thematischen Zusammenhang😉

  20. unicorn1963 schreibt:

    Da ich deinen Blog auch sehr gerne lese, ihn auch sehr gut finde, hoffe ich mal, das wenn du einen Weg gefunden hast den du bei deinem Buch gehen kannst, würde ich dich auch gerne unterstützen, und mich dann am über das Buch freuen!

  21. tanja schreibt:

    habe heute an deinem Vortrag in der Schweiz teilgenommen – spannend und informativ! Danke für deinen Mut und deine Offenheit! Schade, dass die Zeit so kurz war, Wünsche dir eine gute Heimreise. erhol dich gut! Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz!!!

    • quergedachtes schreibt:

      Vielen Dank🙂 Bin soeben gut angekommen und werde nun wirklich die Füße erst einmal hochlegen. Ja die Zeit ist wie im Fluge vergangen, vielleicht gibt es ja wieder mal eine Veranstaltung die mich zu Euch führt🙂
      Es hat wirklich viel Spaß gemacht!

  22. Katja schreibt:

    Crowdfunding hätte ich auch gesagt, versuch es. Es wurden schon ganze Kinofilme damit finanziert!. Ein gutes Argument ist ja auch, das du den Preis des Werkes selbst bestimmen willst und deinen Lesern einen nicht allzuhohen Preis zumuten. DAs finde ich prima, für diese Gedanken scheint Crowdfunding gut geeignet zu sein.
    Ich selbst hatte schon die Idee mal einen Aspie-verlag zu gründen, nicht nur wegen der dort arbeitenden Aspies, sondern auch wegen der Notwendigkeit von Veröffentlichungen zu diesem Thema (und auch weil immer mehr Autisten Bücher schreiben, aber auch weil ein Verlag als Unternehmerisches Konzept für „autistische Arbeitsplätze“ gut geeignet scheint und man dort neben Printmedien in Form von Büchern auch den autistischen Künstlern eine Plattform geben kann, die z.B. malen). Nun habe ich vor kurzem gelesen, es gäbe so einen Verlag, noch ganz frisch. Leider nur weiss ich nicht mehr wo ich das aufgeschnappt habe, ob es eine Website, oder vielleicht sogar eine fb seite war.
    Ich finde die Idee gut und wünsche viel Erfolg!

  23. SabineP schreibt:

    Hallo Aleksander,
    da ich mich sehr für Dein Buch interessiere, frage ich mal nach.
    Gibt es da schon Neuigkeiten?
    z.B.:
    Hast Du einen Verlag gefunden?
    Ist die Finanzierung geklärt?

    Viele Grüße
    SabineP

    • quergedachtes schreibt:

      Hallo Sabine,

      ich bereite gerade ein Crowdfunding für das Buch vor. Wenn das erfolgreich wird geht es ins Lektorat und wird dann schnellstmöglich veröffentlicht. Im Moment rechne ich leider nicht mit einem Termin vor Oktober😦

      Grüße

      Aleksander

      • Anita schreibt:

        Hallo Aleksander,

        warten lohnt sich😉

        stellst Du das Crowfunding hier online?
        Ich beteilige mich gerne, so wie ich es kann.

        Denn nichts ist wichtiger, als Aufklärung. Und dazu trägst Du einen großen Teil bei.

        Danke nochmal dafür.

        Liebe Grüße
        Anita

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